Die KFZ-Versicherungsgesellschaften bestimmen die Beitragshöhe anhand von zahlreichen Faktoren. Neben den eigentlichen Daten zum entsprechenden Fahrzeug spielen auch die Fahrerangaben eine entscheidende Rolle. Sobald das zu versichernde Auto von mehr als einer Person genutzt wird, steigt automatisch die Versicherungsprämie. Zahlreiche Versicherungsunternehmen schrauben die Prämie nach oben, sobald Fahrer unter 25 Jahren das Auto nutzen. Die exakte Prämienhöhe wird von den KFZ-Versicherern für jedes Auto individuell berechnet und maßgeblichen Einfluss haben dabei vor allem die Typklasse, Regionalklasse sowie die Schadenfreiheitsklasse des Fahrzeughalters.

Wenn nur der Fahrzeughalter alleine das Auto nutzt, belohnt dies die Versicherungsgesellschaft und die Prämie sinkt dementsprechend. Sobald aber weitere fahrberechtigte Fahrer in der Police vermerkt werden, klettert die Höhe des Beitrags nach oben, da aus Sicht der KFZ-Versicherung auch die Unfallwahrscheinlichkeit ansteigt. Wie bereits erwähnt ist auch das Alter der fahrberechtigten Nutzer von Bedeutung. Bei Fahrern unter 25 Jahren bieten viele KFZ-Versicherer ihren Kunden günstige Tarife an.

Bei einem Schadensfall werden diese Angaben von der Versicherung jedoch genau überprüft, bevor die Schadenssumme gezahlt wird. Sollte also der Halter des Fahrzeugs sein Auto beispielsweise an seine 19-jährige Tochter verleihen, welche nicht als Fahrer in der Police vermerkt ist, zieht dies im Falle eines Schadens in der Regel finanzielle Konsequenzen mit sich. Die Haftpflicht des Fahrzeughalters springt dabei ein, wegen der Altersbegrenzung kann  sie allerdings die Vergünstigung der Prämie umgehend zurückfordern. Daneben kann unter Umständen auch der entsprechende Schadenfreiheitsrabatt verloren gehen.



Comments are closed.