Eine Motorradversicherung ist vom Prinzip her zu vergleichen mit einer Kfz Versicherung, jedenfalls in Bezug auf die jeweilige Regionalklasse. Die Höhe der fälligen Beiträge richtet sich u.a. an die entsprechende Zulassungsregion. Motorradfahrer die vorwiegend im städtischen unterwegs sind zahlen dabei einen höheren Beitrag, als in der ländlichen Gegend, da nun mal in der Stadt laut Statistik eine höhere Schadenswahrscheinlichkeit herrscht.
Bei einer Motorradversicherung gibt es im Gegensatz zu einer Autoversicherung keine Typklasse. Hier erfolgt die Einteilung nach Geschwindigkeit und Hubraum. Unterschieden wird dabei allerdings zwischen Kraftroller, Leichtkraftrad, Kleinkraftrad und Kraftrad.
Motorräder unterliegen dabei ebenso einer Versicherungspflicht wie PKWs, dabei spielt die Art des Modells keine Rolle, denn sämtliche Fahrzeuge die schneller als 6 km/h fahren, müssen einen entsprechenden Versicherungsschutz haben.
Für Motorradfahrer ist dabei eine Haftpflichtversicherung absolut verpflichtend. Diese Versicherung kommt dabei aber nicht für eigene Schäden auf. Wer sich auch gegen eigene Schäden versichern will, benötigt neben der Haftpflicht noch eine Teil- oder Vollkasko. Eine Teilkaskoversicherung übernimmt dabei Schäden die durch Explosion, Brand, Diebstahl und durch Wetterphänomene wie z.B. Überschwemmung, Sturm, Hagel und Blitz entstehen. Eine Vollkaskoversicherung bietet dabei einen sehr viel umfangreicheren Schutz. Im Gegensatz zur Teilkaskoversicherung kann der Beitrag der Vollkaskoversicherung leicht in den Tausend Euro Bereich gehen. Hier sollte man sich schon überlegen, inwieweit eine Vollkaskoversicherung Sinn macht.
Die Motorrad Haftpflichtversicherung bietet genauso wie eine Autoversicherung einen Schadenfreiheitsrabatt. Dabei gilt, desto länger unfallfrei gefahren wird, umso höher fällt der Rabatt aus.



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