Die Höhe der Versicherungsprämie für die Kfz Versicherung ist gleich von mehreren Faktoren abhängig. Einige fallen mehr ins Gewicht, andere weniger. Gerade das Fahrzeug (Typenklasse), die unfallfrei gefahrenen Jahre (Schadenfreiheitsklasse) und die gewünschten Leistungen (Teilkasko, Vollkasko, Autoschutzbrief etc.) spielen bei der Berechnung der Kfz Versicherung eine große Rolle. Darüber hinaus gibt es für den Fahrzeughalter eine Reihe von Möglichkeiten, die Beiträge niedrig zu halten.

  1. Werkstattbindung: Die meisten Versicherer bieten ihren Kunden die Möglichkeit der Werkstattbindung. Dabei lässt sich der Versicherte darauf ein, sein Fahrzeug im Schadensfall von einer von der Kfz Versicherung vorgegebenen Werkstatt reparieren zu lassen. Der Versicherer hat mit diesen Werkstätten Sondervereinbarungen getroffen, und so sinken die Kosten für die Reparatur. Im Gegenzug erhält der Versicherte einen Rabatt auf die Kfz Versicherung und oftmals auch weitere Serviceleistungen, wie einen kostenfreien Mietwagen.
  2. Zahlungsweise: Die Regel ist ein jährlicher Zahlungsrhythmus. Wünscht der Versicherungsnehmer eine Zahlung der Beiträge für die Kfz Versicherung in kürzeren Abständen, so ist hierfür ein Aufschlag fällig. Bei einer quartalsweisen Zahlungsweise kann dies ein Aufpreis von 5% bedeuten.
  3. Selbstbehalt: Die Teilkasko und Vollkasko Versicherung werden stets auch mit der Möglichkeit angeboten, einen Selbstbehalt zu wählen. Dies senkt die Beiträge für Kfz Versicherung, im Gegenzug bezahlt der Versicherte Schäden bis zu dieser Grenze aus eigener Tasche.
  4. Schadenfreiheitsklasse: Sie ist ausschlaggebend dafür, ob der Versicherte 180% (Fahranfänger) oder 30% (25 Jahre Schadensfreiheit) für die Kfz Versicherung bezahlen muss. Umso mehr Jahre Schadenfreiheit nachgewiesen werden können, desto höher erfolgt die Einstufung in die Schadenfreiheitsklasse, anhand der der Schadenfreiheitsrabatt berechnet wird. Bei einem Unfall und einer Schadensbegleichung durch die Kfz Versicherung erfolgt eine Rückstufung. Und so kann es bei geringeren Schäden durchaus Sinn machen, diese selbst zu begleichen, und nicht über die Kfz Versicherung abzurechnen – um eine Rückstufung und einen niedrigeren Schadenfreiheitsrabatt zu vermeiden.
  5. Zusatzleistungen: Nicht nur die Standardleistungen Kfz Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko Versicherung bieten die Versicherer an. Der Versicherte hat auch die Wahl von weiteren Zusatzversicherungen, die er im Rahmen der Kfz Versicherung wählen kann: Autoschutzbrief, Verkehrsrechtschutzversicherung, Unfallinsassenversicherung und Mallorca Police gehören zu den Standards, die die Kfz Versicherer anbieten. Hier sollte genau abgewägt werden, welche dieser Angebote wirklich notwendig sind und auf welche verzichtet werden kann, um den Beitrag für die Kfz Versicherung niedrig zu halten.

Unser Extra-Tipp: Kfz Versicherung vergleichen und wechseln

Bei keiner Versicherungsart gibt es so viele Angebote wie bei der Kfz Versicherung. Große Versicherungskonzerne und Direktversicherer, die ihr Angebot ausschließlich per Internet vertreiben, werben um die Millionen potentiellen Kunden in Deutschland. Ein Wettbewerb, der günstige Tarife für die Kfz Versicherung verspricht. Um aus diesen zahlreichen Angeboten die individuell günstigsten Anbieter zu finden, empfiehlt sich das Vergleichen mit dem Kfz Rechner – dem online Kfz Versicherungsvergleich. Die einzige Möglichkeit um mehr als 140 Tarife miteinander zu vergleichen und fest zu stellen, ob sich der Wechsel in eine neue Kfz Versicherung lohnt. Ist dem der Fall, so sollte man – unter Berücksichtigung bestehender Kündigungsfristen – gleich online den Anbieter für Kfz Versicherung wechseln.



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