Vor kurzem hat das Landgericht Potsdam entschieden, dass es grob fahrlässig ist, während der Fahrt ein Navigationssystem zu bedienen. Das bedeutet auch, dass die KFZ Versicherung in einem solchen Fall nicht leisten muss. Im verhandelten Fall hatte der Fahrer eines Mietwagens während der Fahrt über das Navigationsgerät nachprüfen wollen, ob er den Rasthof bereits verpasst hat. Aufgrund der kurzfristigen Unachtsamkeit verursachte der Autofahrer einen Unfall. Der Autoverleiher lehnte daraufhin die Übernahme des Schadens ab. Dabei war der Autofahrer der Meinung, aufgrund des Mietvertrages das Navigationsgerät auch während der Fahrt bedienen zu können. Das Landgericht Potsdam sah dieses jedoch anders. Ein Autofahrer müsse während der Fahrt seine gesamte Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr richten. Autofahrer sollten deshalb bei einem Versicherungsvergleich mit einem KFZ Versicherungsrechner auf solche Tarife zu achten, die auf eine Einrede der groben Fahrlässigkeit verzichten.

KFZ Versicherungsrechner online nutzen

Wer eine günstige Autoversicherung sucht, für den empfiehlt sich ein KFZ Versicherungsrechner im Internet wie man Ihn bei GünstigeAutoversicherung.org oder bei uns findet. Der Vorteil dabei liegt in der Möglichkeit, die gewünschten Leistungen bei einem Vergleich zu berücksichtigen. Versicherungsnehmer sollten in jedem Falle nicht nur die Prämie, sondern auch die Leistungen der einzelnen Tarife miteinander vergleichen. Besonders vorteilhaft sind dabei Tarife, bei denen auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit verzichtet wird. Dies bedeutet, dass die Versicherung einen Schaden auch bei Vorliegen der groben Fahrlässigkeit übernimmt. Neben der Bedienung eines Navigationsgeräts zählt unter anderem auch das Überfahren einer roten Ampel oder das Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung. Wird dies nicht beachtet, kann eine vermeintlich günstige Autoversicherung im Schadensfall sehr teuer werden.

Dazu sollte auch eine günstige Autoversicherung bestimmte andere Leistungen in jedem Falle enthalten. Hierzu gehört beispielsweise auch eine ausreichende Deckungssumme. Zu empfehlen ist dabei immer die höchstmögliche Deckungssumme von 10 Millionen Euro. Bei besonders billigen Tarifen wird in einigen Fällen nur die gesetzliche Mindestdeckung angeboten. Diese reicht bei größeren Unfällen jedoch eventuell nicht aus, um den gesamten Schaden decken zu können. Den Differenzbetrag müsste der Versicherungsnehmer dann aus eigener Tasche bezahlen.



Comments are closed.