Die Stuttgarter Sportwagenschmiede Porsche will bis zum Jahr 2018 seinen Absatz auf 200.000 Einheiten verdoppeln und das Modellangebot auf insgesamt sieben Baureihen ausbauen. Laut dem Handelsblatt soll außer dem Geländewagen Cajun noch ein Roadster hinzukommen, der preiswerter als der Boxster wird. Sämtliche Forschungs- sowie Entwicklungsarbeiten sollen laut dem Porsche-Chef Thomas Müller um knapp 50 Prozent jährlich auf 1,5 Milliarden Euro gesteigert werden, damit das Ziel auch erreicht werde. Im selben Zug könnten somit rund 7.000 neue Jobs bei dem Sportwagenbauer geschaffen werden. Der Konzernlenker betonte im Zusammenhang mit den neuen Modellen, dass Porsche seine Kundschaft mit einer Neuauflage des legendären James-Dean-Porsche überraschen könnte. Obwohl für dieses Modell noch keine Serienfertigung beschlossen wurde, geht man davon aus, dass das Projekt unter der Bezeichnung „551 Spyder“ Realität werden könne. Von dem in Leipzig gefertigten Cajun, der ab dem Jahr 2013 auf den Markt kommen soll, will Porsche jährlich über 50.000 Modelle verkaufen. Durch die ehrgeizigen Ziele will der Konzern eine Kapitalrendite von 21 Prozent sowie eine Umsatzrendite von 15 Prozent erzielen. Laut dem Porschechef Müller müsse jede von Porsche gefertigte Baureihe dieses Ziel erreichen. Der ehemalige Konzernlenker Wendelin Wiedeking hat die Erweiterung der Produktpalette in seiner Amtszeit maßgeblich vorangetrieben. Neben den etwas preiswerteren Mittelmotorbaureihen Cayman und Boxster entstand somit auch die Limousine Panamera sowie der Geländewagen Cayenne. Außerdem präsentiert Porsche auf der kommenden IAA in Frankfurt eine Neuauflage des Klassikers 911.



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