Beim Autokauf zu sparen, wird spätestens dann nötig, wenn die Wirtschaftslage im eigenen Land immer unsicherer wird. Gerade dies passiert gerade in den USA. Obwohl die drohende Zahlungsunfähigkeit, durch eine vorläufige Einigung zwischen Republikanern und Demokraten, zunächst einmal abgewendet werden konnte, heißt dies nicht, dass die wirtschaftliche Lage, die durch die vorübergehende Krise verschärft wurde, sich sofort wieder entspannt.

Dies schlägt sich nun auch in den US Verkaufszahlen bezüglich der Autoindustrie nieder. Erst Anfang des Jahres hatte das Land extrem hohe Zuwachsraten beim Verkauf verzeichnet. Davon ist derzeit nicht mehr die Rede. Doch die Branche scheint sich langsam zu erholen, so verzeichneten Händler aus aller Welt im Juli wieder langsam steigende Verkaufszahlen in den Vereinigten Staaten. Man sprach teilweise sogar von Verkaufszuwächsen von bis zu 20 Prozent.

Doch die Käufer zögern trotzdem. Wenig förderlich ist hier auch die verhältnismäßig hohe Arbeitslosenrate. Im Juli wurden nur etwa 1,1 Millionen Fahrzeuge in den USA verkauft, diese Zahl ist verhältnismäßig niedrig. Im Vergleich dazu herrscht in Deutschland mehr Enthusiasmus beim Autokauf. Im Juli hatten die Zulassungen nach Zahlen des Kraftfahrt Bundesamtes um insgesamt 10 Prozent zugenommen. Hierbei muss jedoch berücksichtigt werden, dass der deutsche Markt um einiges kleiner ist, als der der Vereinigten Staaten.

Wie jetzt bekannt wurde, sind die Amerikaner jedoch weitaus spendabler beim Autokauf, im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2010. Die Verkaufspreise steigen und die Rabatte sinken. Ein Neuwagen in den USA kostet derzeit etwa 600 Dollar mehr als noch vor einem Jahr. Dies sind absolute Rekordpreise, so teuer waren selbst in den USA Autos noch nie, so Experten.

Trotz beinahe ebenso schwerwiegender Krise im Euroraum, scheinen sich die Deutschen jedoch nicht vom so beliebten Autokauf abbringen zu lassen. Auch Autos mit alternativen Antrieben werden immer gefragter. So entscheiden sich immer mehr, gerade umweltbewusste, Fahrer für den Kauf eines Hybridwagens. Man trifft häufiger auf Kunden, die sich beim Händler über alternative Antriebe informieren und nicht selten entscheiden diese sich für einen Hybrid und wollen dann Modelle wie zum Beispiel vom japanischen Hersteller Honda kaufen. Wenn die Krise nicht weiter einreißt, wird sich auch der amerikanische Automobilmarkt bald wieder entspannen, dann steigen auch die Verkaufszahlen.



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