Der japanische Autobauer Toyota und Ford werden künftig zusammen Hybridantriebe für Pick-ups sowie Geländewagen entwickeln. Laut ersten Medienberichten soll der Antrieb noch in diesem Jahrzehnt fertig gestellt sein. Daneben werden die beiden Autobauer auch in den Bereichen Internet sowie Telematik kooperieren. Am 22. August haben die Konzerne in Detroit eine Absichtserklärung unterzeichnet, woraufhin im nächsten Jahr der Vertrag unterschrieben werden soll. Laut eigenen Angaben ist das Ziel der Kooperation eine Beschleunigung der Entwicklung sowie eine drastische Kostensenkung. Mit der Kooperation würden laut einem Ford-Sprecher die Potenziale zweier führender Hybridauto-Produzenten gebündelt, damit preiswertere und schnellere Lösungen für die Kunden entwickelt werden könnten. Da dem US-Autobauer Ford ein Durchbruch mit dem neuen Fusion Hybrid gelungen ist, wolle man dies mit einer neuen Gruppe von Geländewagen sowie Pick-ups wiederholen. Takeshi Uchiyamada, der Toyota Vizepräsident für Forschung und Entwicklung, sagte, dass sein Konzern bereits 1997 die erste Baureihe des beliebten Prius auf den Markt gebracht habe, was damals der erste in Großserie hergestellte Benzin-Elektrik-Hybridler war. In den kommenden 14 Jahren konnten die Japaner alleine von diesem Modell über 3,3 Millionen Einheiten absetzen. Toyota hofft darauf, gemeinsam mit Ford aufregende neue Technologien zu entwickeln, welche beiden Konzernen von großem Nutzen sein würden. Laut Ford soll dann der neue Antriebsstrang sowie andere Komponenten von beiden Konzernen in ihren Modellen verbaut werden. Daneben gaben die Hersteller bekannt, dass sie bei der Internet-Anbindung sowie Telematik eng zusammen arbeiten wollen, womit den Kunden ein schneller Zugriff auf Internet-basierte Informationen sowie Dienste ermöglicht werden soll.



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