Hunderte Regierungsverantwortliche aus der ganzen Welt hatten sich im südafrikanischen Durban versammelt, um die internationale Klimapolitik zu forcieren. Das bisher gültige Kyoto-Protokoll sollte angesichts des immensen Handlungsbedarfs durch ehrgeizigere Ziele ersetzt werden. Eine Reduktion des CO2-Ausstoßes ist dringend notwendig: Stattdessen wird er zurzeit aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums in Staaten wie China oder Indien sogar noch erhöht. Die Teilnehmer standen unter erheblichem Druck, gemeinsame Klimaziele zu vereinbaren. Grundsätzlich ging es darum, dass jeder Staat die Einhaltung einer gewissen Schadstoffquote verspricht. Diese Ziele müssen dann jeweils intern durch entsprechende Maßnahmen erreicht werden. Dafür gibt es verschiedene Ansatzpunkte: So können erneuerbare Energien und andere umweltfreundliche Technologien gefördert werden. Ein wichtiger Bereich ist auch der Verkehr: Ein Elektroauto ist beispielsweise einem benzinbetriebenen Fahrzeug vorzuziehen. Die Klimakonferenz wurde den hohen Erwartungen aber keineswegs gerecht. Insbesondere der Gegensatz zwischen etablierten Industrienationen und aufstrebenden Wirtschaftsmächten bereitete der Konferenzleitung große Schwierigkeiten. Erst kurz vor Schluss konnte eine vage Einigung erzielt werden. Vereinbart wurde der grundsätzliche Wille, in den kommenden Jahren einen neuen Klimavertrag auszuhandeln.

Europäische Staaten wollen Vorbildfunktion fortführen

Die Europäische Union gilt als Vorreiter einer umweltfreundlichen Klimapolitik. Diese Rolle wollen die europäischen Regierungen weiterhin behalten. Neben den erneuerbaren Energien soll auch der Verkehr zunehmend in den Fokus rücken. Dieser hat nämlich beim CO2-Ausstoß einen erheblichen Anteil. Ein zentraler Punkt sind Fahrzeuge mit weniger Spritverbrauch. Am Besten ist ein Elektroauto, welches gar kein Benzin benötigt. Die Autokonzerne haben in letzter Zeit diesen Markt entdeckt, sodass Verbraucher eine größer werdende Auswahl an Modellen haben.

Die Tankstelle zu Hause: Günstiger Strom reduziert Kosten

Von einer Massenverbreitung kann allerdings noch keine Rede sein. Das liegt vor allem daran, dass noch ein dichtes Netz an Tankstellen für längere Fahrten fehlt. Für Stadtfahrten ist ein Elektroauto aber gut geeignet. Wer über eine Garage mit Stromanschluss verfügt, kann das Fahrzeug nämlich dort auftanken. Um die Kosten möglichst gering zu halten, sollten Verbraucher aber einen preiswerten Stromanbieter haben. Zu überlegen ist auch, ob man einen Tarif mit Tag- und Nachtstrom wählt. Nachtstrom, den viele Stromanbieter in der Tarifauswahl haben, ist nämlich billiger als normaler Strom. Da man beim Aufladen nicht dabei sein muss, ist ein solch günstiger Strom ideal für ein Elektroauto.



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