Der bayerische Autobauer BMW hat sein Connected Drive bereits seit dem Jahr 1994 als optionalen Bestandteil auf Lager. Zu diesem Zeitpunkt brachte BMW das erste Navi mit einer TV-Einheit auf den Markt, wie sich der BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Daeger erinnert. Mittlerweile ist der Autokonzern ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht, die Bedürfnisse zwischen Komfort, Sicherheit und Entertainment in Einklang zu bringen. Die Dauer zwischen einer Neuvorstellung und dem Serieneinsatz im Fahrzeug geht mittlerweile immer schneller von statten, weshalb es nur noch wenige Jahre dauern wird, bis bei BMW ein Laserlicht eingesetzt wird. Laut dem BMW-Lichtexperten Helmut Ertel ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der große Laser-Boom kommt. Die Nutzung von Scheinwerfern mit einem Laser vergleicht Ertel mit dem Zeitraum, wo viele Autobauer ihre Fahrzeuge erstmals mit LED-Leuchten bestückt haben. Anfangs waren die LED´s sündhaft teuer und nur als Extra zu haben, während sie mittlerweile um einiges günstiger sind und bei zahlreichen Modellen in der Grundausstattung dabei sind. Laserscheinwerfer werden beim BMW i8 Concept erstmals eingesetzt. Im Gegensatz zu den normalen LED´s haben Laser eine weitaus höhere Leuchtdichte, da sie parallele Lichtstrahlen bündeln. Aus diesem Grund ist auch der Energieverbrauch bei dem Laserscheinwerfer nur halb so groß wie bei LED´s, womit wiederum der Spritverbrauch ein wenig reduziert werden kann. BMW zielt auf das Dynamik Light Spot, was eine Weiterentwicklung Night Vision-Assistenten ist. In dem Fall werden Fußgänger nachts per LED angeleuchtet, wenn sie beispielsweise die Straße überqueren. Der Strahl verfolgt dabei den Fußgänger, welcher jedoch von dem Spot nicht geblendet wird. Aufgrund der Vernetzung zwischen den Signalgebern am Wegesrand und Autos hat der Autofahrer die Möglichkeit, bereits frühzeitig Gefahren zu lokalisieren, wozu er ohne diesen Assistenten nicht im Stande wäre.



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