Neben Toyota und Peugeot Citroen will der deutsche Autohersteller BMW jetzt auch mit General Motors bei der Entwicklung neuer Technologien zusammenarbeiten. Bei der neuen Kooperation soll es um wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen gehen. Mittlerweile sind die Verhandlungen zwischen den beiden Konzernen weit fortgeschritten. Obwohl BMW ein profitabler sowie erfolgreicher Autobauer ist, rangiert er mit 1,5 Millionen Autos jährlich nur auf dem 14. Rang der Autohersteller. Damit die Münchner auch in Zukunft kosteneffizienter produzieren und bei den neuen Technologien vorn mitspielen können, müssen sie Milliarden von Euro in Entwicklung und Forschung stecken. Alleine sind diese Investitionen schwer zu stemmen, weshalb BMW auf Kooperationen mit anderen Autobauern setzt. Mit Peugeot Citroen arbeitet der Autobauer schon seit dem Jahr 2002 erfolgreich zusammen und vor kurzem haben die beiden Hersteller ein Joint Venture für Hybridtechnologie gegründet. Mit Toyota hat BMW Anfang Dezember dieses Jahres eine weitere Kooperation vereinbart, wo es um die Lieferung von Dieselmotoren sowie Batterietechnik geht. Momentan läuft es für die Münchner bestens, da die Nachfrage aus den Schwellenländern nach wie vor extrem hoch ist. Den Absatz in den USA will der Autobauer mittelfristig um rund 25 Prozent steigern und dort gleichzeitig zur Premiummarke Nummer eins aufsteigen. Da die Werke derzeit zu 110 Prozent ausgelastet sind, werden die Weihnachtsferien auf eine Woche in vier Werken verkürzt. Einige andere Hersteller aus Europa blicken weit weniger optimistisch in die Zukunft, da sie mit ihren Klein- und Mittelklassefahrzeugen sehr stark vom Absatz in Süd- sowie Westeuropa abhängig sind. Das laufende Jahr wird laut Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer das schlechteste Verkaufsjahr für Autos in Westeuropa seit 18 Jahren.



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