Nissan ist deshalb der effizienteste Hersteller der Welt, weil er die größten Gewinne pro Auto macht. Die Untersuchungen der Fachhochschule für Wirtschaft in Bergisch Gladbach haben in ihrer Studie zu den Unternehmensgewinnen für das „Handelsblatt“ errechnet, dass Nissan pro Auto 500€ Gewinn erwirtschaftet. Erst an dritter Stelle liegt Volkswagen mit 200 € Gewinn.
Gründe für diesen Erfolg werden in der Firmenstrategie gesehen, die seit der Allianz mit Renault 1999 durchweg positive Ergebnisse zeigt. So lässt man einander die Eigenständigkeit („united for performance“), nutzt aber gleichzeitig die Synergieeffekte, die in regelmäßigen Meetings mit Mitarbeitern beider Unternehmen stattfinden. Das gilt ebenso für die Managementstrukturen beider Unternehmen, die sich als strategisches Entscheidungs- und Steuerungsorgan erwiesen haben. Der achtköpfige Vorstand entscheidet in regelmäßigen Abständen über Gemeinschaftsprojekte, deren Fortgang und Entwicklung. 13 Cross Company Teams (CCT), die von neun Functional Task Teams (FTT) unterstützt werden, sind für den reibungslosen Ablauf zuständig. Dadurch wird die Einzelverantwortlichkeit jedes Mitarbeiters gefördert und gestärkt, denn er zeichnet persönlich für seinen Pflichtbereich verantwortlich. Die Ergebnisse werden von Executive Commitees und dem Vorstand ausgewertet. Ein wichtiges Element der Gesamtstrategie ist das Nutzen gemeinsamer Plattformen, d.h. das Nutzen gemeinsamer Fertigungsprozesse. Hinzu kommen die Analyse der regionalen Marktanforderungen sowie Flexibilität. Der Weltmarktanteil: 9,3%.



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