In dem ersten Geschäftshalbjahr ist der Gewinn bei dem japanischen Autohersteller stark gesunken. Der Nettoertrag ist auf 750 Millionen Euro um 18,5 Prozent gesunken, während der Umsatz auf 4,57 Billionen Yen um 4,8 Prozent sank. Aufgrund des im vergangenen März ausgelösten Tsunami sowie der millionenfachen Rückrufe musste der Konzern mit großen Absatzproblemen und enormen Produktionsausfälle kämpfen. Mittlerweile hat sich die Lage zwar normalisiert, allerdings drückt der starken Yen und die derzeitige Flutkatastrophe in Thailand aufs Geschäft. Aufgrund eines Teilemangels musste Toyota in zahlreichen Ländern wie den Philippinen, den USA sowie in Indonesien die Produktion drastisch zurückfahren. Auch in der kommenden Woche wird die Fertigung in den japanischen Werken weiter gedrosselt. Der Toyota-Präsident Akio Toyoda hat Anfang der Woche gesagt, dass die Währung mittlerweile ein Level erreicht habe, welches weit über das tolerierbare hinausgehen würde. Aus diesem Grund könnte es notwendig sein, dass die Fertigung von Japan weggelagert wird. Die Konzernlenker von Honda, Nissan und Toyota haben die Regierung Japans unterdessen aufgefordert, die Kfz-Steuern weiter zu senken, damit der Autoabsatz angekurbelt werde. Im letzten Jahr war Toyota noch der weltweit größte Autobauer. Nach einer gigantischen Rückrufaktion Anfang dieses Jahres sowie der verheerenden Naturkatastrophe liegt Toyota nach General Motors sowie Volkswagen nur noch auf dem dritten Rang. Für das Vorsteuerergebnis revidierte das Management seine Schätzung im abgelaufenen Geschäftshalbjahr auf einen Verlust von 1,4 Milliarden Yen.



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