Auch in den ersten drei Monaten hat die deutsche GM-Tochter Opel Verluste eingefahren. Allerdings könnte sich dies schon bald durch ein Absatzplus ändern. In dem ersten Quartal musste General Motors mit Opel und der englischen Schwestermarke Vauxhall einen Verlust von rund 260 Millionen Euro hinnehmen. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres lag der Verlust noch bei rund 570 Millionen Dollar. Erfreulicher ist jedoch die Nachricht, dass Opel beim Absatz zulegen und in den ersten drei Monaten dieses Jahres gemeinsam mit Vauxhall rund 320.000 Fahrzeuge absetzen konnte. Mittlerweile ist der US-Autobauer GM weitaus optimistisch als noch im vergangenen Jahr und will Opel in Europa so schnell wie möglich wieder profitabel machen.
Der GM-Präsident von Europa, Nick Reilly, will den Rüsselsheimer Autobauer schon dieses Jahr in die Gewinnzone führen. Allerdings erwartet der Konzern wegen der momentanen Restrukturierung einen weiteren Verlust von rund 500 Millionen Euro. Im kommenden Jahr sollen dann laut Reilly wieder ordentliche Gewinne eingefahren werden. Das Minus von Opel betrug im Jahr 2010 stolze 1,76 Milliarden Dollar. Weitaus besser lief es da bei dem Mutterkonzern General Motors. Von Januar bis Ende März 2011 stiegen die Absatzzahlen enorm an und aufgrund der Abstoßung von einigen Tochterfirmen kletterte der Gewinn auf immerhin 3,2 Milliarden Dollar, was verglichen mit dem Vorjahresgewinn rund dreimal so viel ist.



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