Der Sportwagenbauer Porsche legte jetzt neue Pläne vor, die den Werkausbau in Leipzig betreffen. Ab dem Jahr 2013 soll dort der neue Geländewagen Cajun von den Bändern rollen. Wie jetzt herauskam will der Autobauer im Jahr 2016 zusätzlich auch die Neuauflage der Luxuslimousine Panamera komplett in dem Leipziger Werk fertigen. Dies stößt besonders bei dem Betriebsrat von Volkswagen auf große Kritik. Ein Sprecher des VW-Betriebsrates nannte dies eine unnötige Diskussion, da bei Europas größtem Autohersteller auf solchem Wege keine Standortentscheidungen getroffen werden. Zuerst müsste der VW-Vorstand exakte Vorgaben für die Standortauslastung in Hannover geben, bevor schnelle Entscheidungen über die Produktionsverlagerung des Panamera besiegelt werden.

Erst Mitte letzten Monats hatte der Sportwagenbauer bekannt gegeben, dass der neue Cajun im Leipziger Werk gebaut werden soll. Dazu ist jedoch ein Ausbau der Lackiererei sowie des Rohbau nötig, was laut Angaben von Porsche rund 1.000 neue Jobs schafft. Mit dem Geländewagen Cajun bringt die Sportwagenschmiede bereits die fünfte Baureihe heraus, die aller Voraussicht nach im Jahr 2013 auf dem Markt erhältlich sein soll. Die beschlossene Werkserweiterung lohnt sich allerdings laut einem Manager von Porsche nicht für ein einziges Modell. Im Leipziger Werk rollt seit dem Jahr 2002 der Geländewagen Cayenne von den Bändern, während der Panamera dort seit 2009 gefertigt wird.



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