Für den Ingolstädter Autobauer Audi könnte es derzeit gar nicht besser laufen, da der Absatz ihrer Autos boomt und kein Ende des Wachstums in Sicht ist. Aus diesem Grund steigt natürlich auch der Bedarf an neuem Personal, weshalb die VW-Tochter in den nächsten neun Jahren rund 10.000 neue Arbeitsplätze schaffen will, wie der Konzernchef Rupert Stadler mitteilte. Alleine im laufenden Jahr wird der 2011 wird Audi über 1.200 neue Angestellte einstellen, rund 700 Auszubildenden eine Lehrstelle zur Verfügung stellen und zusätzlich 200 Leiharbeiter übernehmen. Somit schafft der profitable Autobauer in diesem Jahr insgesamt rund 2.000 Arbeitsplätze. Im letzten Jahr waren bei Audi insgesamt 58.000 Mitarbeiter beschäftigt, wohingegen es bis zum Jahr 2020 rund 70.000 Angestellte sein dürften, was einem Zuwachs beim Personal von rund 20 Prozent entspricht.

Laut dem Konzernlenker Stadler könnten zu den bereits festgelegten Neueinstellungen nochmals 1.000 bis 2.000 Angestellte hinzukommen, falls der Autobauer endgültig beschließt, seine Modelle auch in Amerika zu fertigen. Bis zum Jahr 2015 soll spätestens über den Bau eines neuen Werkes in den USA entschieden werden. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet der Audi-Chef Stadler mit einem Wachstum beim Fahrzeugabsatz von derzeit 1,1 auf 1,2 Millionen Autos. Wenn weiterhin alles nach Plan läuft, dürften es im Jahr 2015 dann schon 1,5 Millionen verkaufte Modelle des Premiumherstellers sein. Laut Stadler soll es auch nach diesem selbst gesteckten Absatzziel weiter aufwärts gehen, um neue Rekordmarken zu erreichen. Vor allem in den boomenden Schwellenländern wie Russland, China, Südamerika und Indien läuft es derzeit hervorragend für den Audi-Konzern und das dortige Wachstumspotential ist enorm hoch. Daneben hat sich auch die Lage auf dem amerikanischen Markt wieder verbessert, wo die VW-Tochter im laufenden Geschäftsjahr seinen Absatz zweistellig steigern will.



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