Die VW-Tochter Audi ist dem Stuttgarter Autokonzern Daimler nach wie vorher dicht auf den Fersen und kämpft um die zweite Position in der Oberklasse. Die Ingolstädter konnten ihre gute Entwicklung des Vorjahres laut Audichef Rupert Stadler auch in den ersten sechs Monaten dieses Jahres fortsetzen. Im ersten Halbjahr 2011 hat Audi wesentlich mehr verdient, was unter anderem auch an der starken Nachfrage aus Asien lag. Verglichen mit dem Vorjahr kletterte der Gewinn von Januar bis Juni dieses Jahres um stolze 70 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro. Gleichzeitig stieg der Umsatz von Audi auf 21,5 Milliarden Euro um 22,5 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum und der Absatz lag weltweit bei 653.000 Fahrzeugen. Vor allem der Audi A1 entwickelte sich zum Verkaufsschlager, von dem die Ingolstädter über 63.000 Modelle in dem ersten Halbjahr 2011 absetzen konnten. Der A8 sowie der A7 Sportsback sorgten dagegen in der teuren Oberklasse für weiteres Volumen. Bei den SUV´s punktete Audi mit dem Q5 sowie dem Q7, die nach wie vor bei den Kunden sehr gefragt sind. Das erfreuliche Ergebnis führt der Autobauer neben den Auslieferungen vor allem auf die gut strukturierten Optimierungen bei den Kosten zurück, weshalb Audi optimistisch auf die zweite Jahreshälfte blickt. Der Konzernlenker Stadler erwartet auch in den kommenden sechs Monaten eine zweistellige Operative Umsatzrendite.



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